2018

Lüge

Liveperformance "Ul´n Spegel" zur Vernissage & zur Finissage

Länge: 10 min

 

Dokumentation im Format: 16:9

Technik: HD Video

 

Idee/Performance/Schnitt: Theresia Tarcson

Kamera: Ernst Bitzegeio

2016

Reminiszenz

2. Min. / Reminiszenz
2. Min. / Reminiszenz

"Ach, sagte die kleine Maus (...)" schrieb Kafka einst und warf mit seiner kleinen Fabel Fragen auf. Der Leser freilich darf und muss selbst seine eigene Lösung suchen. "Was," fragte ich mich auf mich zurückgeworfen "wenn von der Katze gefressen zu werden keine akzeptabele Option für mich ist?".

 

 

Titel: Reminiszenz

Entstehungsjahr: April 2016

 

Liveperformance

Länge: 3:30 min

 

Dokumentation im Format: 16:9

Technik: HD Video

Länge: 6:26 min

Idee/Performance/Schnitt: Theresia Tarcson

Kamera: Tobias Stutz & Ernst Bitzegeio

Ausstattung: Daniel Söpper-Tarcson

2014

Akt mit Perlenkette

1. Min. / Akt mit Perlenkette
1. Min. / Akt mit Perlenkette

Titel: Akt mit Perlenkette

Entstehungsjahr: April 2014

Format: 16:9

Technik: 4:3, Farbe

Länge: 9:30 min

 


Idee/Performance/Schnitt: Theresia Tarcson

2012

Ohne Worte

„Ohne Worte″ führt mich auf eine Straße. Mit einer Kreide in der Hand, wird der abgegangene Weg markiert. Ich hinterlasse Spuren, die nicht von Dauer sind. Die Linie wird beim nächsten Regen verschwinden, ebenso wie die Erinnerung an mich und mein Leben. Die Anstrengungen diemit der Aktion verbunden sind, trage ich sowohl innerlich als auch körperlich mit mir selbst aus. Im öffentlichen Raum aggierend, wecke ich die Aufmerksamkeit der Umgebung. Die Performance ist ein symbolisches Ablaufen einer Straße als Zeitachse. Die Kreide ist die zur Verfügung stehende Lebenszeit. 

 

 

Titel: Ohne Worte

Entstehungsjahr: August 2012

Format: 16:9

Technik: HD, Farbe

Länge: 10:30 min

 


Idee/Performance/Schnitt: Theresia Tarcson
Kamera/Ton: Daniel Söpper

 

2011

FIEBER

Fieber″ beschreibt einen Gedankenkreislauf. Dabei wird das, was sonst im Inneren während der Entscheidungsfindung geschieht, auf und mit dem Sofa ausgetragen. Die Anstrengung die damit verbunden sind, trage ich sowohl innerlich als auch körperlich mit mir selbst aus.

Aufspringen. Hinlegen. Hinsetzen.

– Ja. Nein. Vielleicht.

 

Titel: Fieber

Entstehungsjahr: Dezember 2011

Format: 4:3

Technik: DV, Farbe

Länge: 5 min

 

2010

Fuck | Spiel mir das Lied vom | Sein

In „Fuck” (Bild 1) lasse ich einen analogen Fotoapparat gegen und mit einer Leinwand „antreten”. Die Kamera dient mir dabei als Körperverlängerung und Waffe. Während ich versuche die Leinwand zu penetrieren, entstehen Risse und Ausbeulungen. Mit umge- schnallter Kamera stoße und kratze ich die Leinwand, hinterlasse dabei Spuren der Aktion. Die Apparatur bearbeitet so einen inkompatiblen, fertig grundierten Bildträger. Die Perfor- mance erinnert an einen Liebesakt. Gleichzeitig hört der Betrachter zufällig entstehende Trommelgeräusche, Knacken, Reißen der Leinwandstruktur oder ein Klicken der Kamera.

„Spiel mir das Lied vom” (Bild 2) ist eine Performance, durchgeführt mit 25 analogen Kameras und einer Wand als Zielscheibe. Die Kameras werden in einer „Wurfübung” gegen die Wand geschleudert und damit lädiert oder zerstört. Sie fallen zu Boden und hinterlassen kleine Dellen und Spuren der Kameraoberflächen an der Wand.


„Sein” (Bild 3) beschränkt den Aktionsraum auf eine Kamera und mich. Ich lege mir diese selbst auf die ausgestreckte rechte Hand, auf Augenhöhe. Das Objektiv sieht mich an. Ich sehe das Objektiv oder die Kamera an. Mit maximaler Anspannung meiner Armmuskulatur steuere ich dem Gewicht der Kamera entgegen. Die Anstrengung wird dabei immer größer, bis am Ende die Kamera dieses Armdrücken „gewinnt” und zu Boden fällt.

 

Mitarbeit:
Idee und Performance: Theresia Tarcson
Kamera, Licht und Schnitt: Daniel Klose
Ton: Tim Schmidt

Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln

Projektart:
Diplom

Entstehungsjahr: 2010
Kategorie: Videoperformance

Betreuung:
Prof. Jürgen Klauke
Prof. Dr. Peter Bexte
Echo Ho

Quelle:
Projektarchiv der Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren

 

Ode

„Ode” ist ein improvisiertes Stück mit einer bildlichen, aber kryptischen Partitur, und ist als spielbare Skulp- tur zu verstehen. Anfang und Ende des Sücks sind vorgegeben, genaue Zeitabläufe werden nicht be- nötigt bzw. absichtlich nicht terminiert. Dieses Stück wird auf einem selbst entworfenen Musikinstrument, erbaut aus vier analogen Kameras auf einem eigens dafür konzipierten Sockel, der zur optimierten Spiel- barkeit beiträgt, gespielt. Die Kameras sind jeweils an ein Kontaktmikrofon angeschlossen, was wiederum ermöglicht durch Auslösen und Aufziehen der Kameras Geräusche zu erzeugen. Durch die ständige Wieder- gabe eines sich aufbauenden Loops gibt es mit der Zeit eine Überlagerung, die sich im „Wirrwarr” so verliert, dass die einzelnen Töne selbst verwischen. Am Ende steht dann die Lücke, oder die Stille. Damit geschieht der Verweis auf einen der Apoptose ähnlichen Prozess, da die Kameras, vielmehr ihre Töne, sich selbst und gegenseitig am Ende ............ „auslöschen”.

 

Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln

Projektart:
Diplom

Entstehungsjahr: 2010

Format B 80 cm x H 100 cm x Tiefe 37 cm

Technik: 4 Kameras, 4 Kontaktmikrofone, 2 Verstärker
Kategorie: Performance, Skulptur

 

Betreuung:
Prof. Jürgen Klauke
Prof. Dr. Peter Bexte
Echo Ho

 

Quelle:
Projektarchiv der Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren

2007

Delusion

„Delusion” kündet von meinem Mord an der gesamten Kunst, also dem Mord an allen Bildern. „Ich habe etwas ganz Schreckliches getan. Ich habe die gesamte Kunst erschossen, und mich selbst.” Als Bestrafung a priori oder Selbstkasteiung wasche ich mir unter ständiger Wieder- holung dieses Satzes selbst den Mund mit Seife aus, bis zur Grenzüberschreitung des für mich körperlich Ertragbaren.

 

Mitarbeit:
Kamera und Licht: Alexander Forré

 

Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln

Projektart:
Vordiplom

Entstehungsjahr: 2007
Länge: 00:13:00

Format: 16:9

Technik: HDV, Farbe
Kategorie: Videoperformance, Videoarbeit

 

Betreuung:
Prof. Jürgen Klauke

 

Quelle:
Projektarchiv der Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren

 

 

Liebesentzug

"Liebesentzug". Ein Staubsauger hinterlässt, als Waffe gegen den Hals gerichtet, minutenlang auf selbigen gepresst, einen Knutschfleck. Er erinnert an den Knutsch- fleck im Kindesalter am eigenen Arm, den Knutschfleck in der Pubertät, der als Beweis und Markierung dient, an die physische Liebe, die so technik-gebunden sein kann. (Mensch - Computer - Mensch. Technik als Bindeglied zweier fleischlicher, lebender Körper). Ein Grenzgang.

 

Entstehungsjahr: 2007

Format: 16:9

Technik: mini DV, Farbe

Länge: 18 min